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Apple kündigt drei neue Smart-Home-Geräte an: Hub mit Display, Apple TV und HomePod mini (2026)

Christian Steiner 4. August 2026 ≈ 7 min Lesezeit

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Apple bereitet seinen bislang größten Smart-Home-Angriff vor. Laut einem Bericht von Bloomberg-Reporter Mark Gurman vom 28. Juli 2026 hat Apple gleich drei neue Geräte „fast startbereit“ – und eines davon ist ein komplett neuer Produkttyp, den es von Apple noch nie gegeben hat: ein Smart-Home-Hub mit Display.

Für Apple-Nutzer, die schon länger auf einen richtigen Mittelpunkt für ihr vernetztes Zuhause warten, ist das eine große Nachricht. Für den Rest von uns stellt sich die Frage: Was genau hat Apple eigentlich vor, und warum kommt das erst jetzt?

Was Bloomberg berichtet: Drei Geräte, zwei Zeitfenster

Gurman nennt konkrete Details zu drei Produkten, die Apple in Kürze an den Markt bringen will:

1. Neues Apple TV 4K

Das neue Apple TV soll äußerlich seinem Vorgänger ähneln, bekommt aber einen deutlich schnelleren Chip. Der aktuelle Apple TV 4K läuft noch mit dem A15 Bionic – der Nachfolger soll auf einen neueren Prozessor setzen, der speziell für Siri AI ausgelegt ist. Start: Herbst 2026.

Apple TV 4K – Smart Home Hub und Streaming-Box
Apple TV 4K – der Nachfolger soll einen KI-fähigen Chip bekommen. Foto: Apple

2. HomePod mini (2. Generation)

Auch der HomePod mini behält laut Bloomberg sein bekanntes Design, wird aber ebenfalls mit schnellerer Hardware ausgestattet. Der aktuelle HomePod mini nutzt noch den S5-Chip – denselben, der einst in der Apple Watch Series 5 steckte. Das macht ihn für die neuen KI-Funktionen von Siri schlicht zu langsam. Start: Herbst 2026.

Apple HomePod mini – Smart Speaker und HomeKit Hub
Apple HomePod mini – bekommt neuen Chip für Siri AI. Foto: Apple

3. Apple Smart Home Hub mit Display

Das ist das eigentlich Spannende. Apple entwickelt einen völlig neuen Smart-Home-Hub – ein Gerät mit 7-Zoll-Quadrat-Display, das speziell für das Wohnzimmer oder die Küche gedacht ist. Marktstart: zwischen Oktober 2026 und Anfang 2027.

Apple entwickelt laut Bloomberg zwei Varianten:

  • Tischversion: Das Display sitzt auf einem halbkugelförmigen Sockel
  • Wandversion: Wird über ein neues Magnetsystem an der Wand befestigt

Was kann dieser Hub überhaupt?

Bloomberg beschreibt den Hub als eigenständiges Gerät mit einem komplett neuen Betriebssystem – aufgebaut auf tvOS, aber mit einer Oberfläche aus tvOS und watchOS gemischt: Apps, Icons, Widgets und anpassbare Ziffernblätter ähnlich wie bei der Apple Watch.

Die wichtigsten Features laut Bericht:

  • Gesichtserkennung: Der Hub erkennt, wer vor dem Display steht, und passt die Inhalte in Echtzeit an – Kalender, Notizen, persönliche Informationen der jeweiligen Person. Bei größerem Abstand wird die Darstellung automatisch vergrößert.
  • FaceTime: Videoanrufe direkt über den Hub
  • HomeKit-Integration: Steuerung aller vernetzten Geräte im Haus
  • Sicherheitsüberwachung: Kamerafeeds und Alarme im Blick behalten
  • Siri AI: Die neue, KI-gestützte Version von Siri als zentrales Bedienelement
Für Einsteiger erklärt: Ein Smart-Home-Hub ist so etwas wie die Schaltzentrale für dein vernetztes Zuhause. Bisher haben das Amazon (Echo), Google (Nest Hub) und anderen übernommen. Apple hatte dafür nur den HomePod und Apple TV – die aber nie wirklich als eigenständige Displays funktioniert haben.

Warum kommt das so spät?

Apple war jahrelang im Smart Home der Nachzügler. HomeKit gibt es seit 2014, aber das Ökosystem blieb immer hinter Amazon und Google zurück – weniger kompatible Geräte, keine eigene Hub-Hardware, kein Display. Viele Apple-Nutzer haben deshalb parallel Amazon Echo oder Google Nest Hub genutzt, nur um ihre HomeKit-Geräte auch bequem sehen zu können.

Der Grund für die Verzögerung: Laut Bloomberg wartet Apple auf die neue Version von Siri mit echten KI-Funktionen. Diese soll mit den Betriebssystem-Updates auf iOS/macOS-Version 27 kommen. Erst wenn Siri AI startklar ist, sollen die neuen Hardware-Geräte folgen – sie wären ohne das KI-Backend nur halb so nützlich.

Und danach? Robot-Hub und Sicherheitskamera

Gurman erwähnt zwei weitere Produkte, die für 2027 geplant sind:

  • Robot-Hub: Eine hochwertigere Variante des Hubs mit 9-Zoll-Display und – ja, wirklich – motorisiertem Display, das sich automatisch zur Person im Raum drehen kann. Klingt nach Science-Fiction, ist aber laut Bloomberg in Entwicklung.
  • Innenkamera für Apple: Eine eigene Überwachungskamera fürs Zuhause, die tief ins HomeKit-Ökosystem integriert ist.

Meine Einschätzung

Ich schaue mir das mit gemischten Gefühlen an. Auf der einen Seite: Apple macht endlich das, was viele seit Jahren fordern. Ein echter Smart-Home-Hub mit Display, der nicht nur Siri-Lautsprecher ist, sondern wirklich als Zentrale funktioniert – das ist überfällig.

Auf der anderen Seite: „Zwischen Oktober und Anfang 2027“ ist kein Releasedatum. Gut möglich, dass der Hub erst im Frühjahr 2027 kommt, während Amazon und Google in derselben Zeit nicht still stehen. Und ob Gesichtserkennung als Killer-Feature wirklich zündet, oder ob es eine nette Demo-Funktion bleibt, wird die Praxis zeigen.

Was mich wirklich interessiert: Wie tief wird die HomeKit-Integration gehen? Wer heute ein gemischtes Setup hat – ein paar Shelly-Geräte hier, Aqara-Sensoren dort, ein Zigbee-Netz – der wird nicht einfach alles für einen Apple-Hub umschmeißen. Apple muss zeigen, dass dieser Hub mit der echten Welt zurechtkommt, nicht nur im Apple-Universum glänzt.

Ehrliche Einschränkung: Alle Angaben hier stammen aus dem Bloomberg-Bericht von Mark Gurman (28. Juli 2026). Es handelt sich um unveröffentlichte Produkte – Apple hat nichts offiziell angekündigt. Specs, Designs und Erscheinungsdaten können sich noch ändern.

Was bedeutet das für dein Smart Home?

Du nutzt schon Apple HomeKit: Das ist Pflichtlektüre. Ein echter Hub mit Display wäre ein großes Upgrade gegenüber dem heutigen Setup mit HomePod oder Apple TV als versteckter Controller.

Du nutzt Amazon Alexa oder Google Home: Kurzfristig ändert sich nichts. Die neuen Apple-Geräte werden zunächst vor allem für bestehende HomeKit-Nutzer interessant sein. Plattformwechsel lohnen sich selten wegen eines einzigen Geräts.

Du planst gerade dein Smart Home: Abwarten ist keine schlechte Idee – aber plane nicht auf etwas hin, das noch nicht offiziell existiert. Bis der Hub wirklich im Regal steht, ist viel Zeit. Und Preise kennt noch niemand.

Was Apple da ankündigt – oder besser: was Bloomberg ankündigt – klingt nach einem echten Wendepunkt für HomeKit. Aber ob daraus wirklich der „dramatic new push“ wird, den Bloomberg beschreibt? Das zeigt sich im Herbst.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Apple Smart Home Hub?

Laut Bloomberg ist es ein neues Gerät mit 7-Zoll-Display, das als Zentrale für HomeKit-Geräte gedacht ist. Es läuft auf einem neuen Betriebssystem auf tvOS-Basis und unterstützt FaceTime, Gesichtserkennung und Siri AI. Es gibt zwei Varianten: eine Tischversion und eine für die Wandmontage.

Wann kommt der Apple Home Hub?

Laut Bloomberg-Reporter Mark Gurman ist ein Launch zwischen Oktober 2026 und Anfang 2027 geplant. Ein offizielles Datum gibt es nicht – Apple hat das Gerät noch nicht angekündigt.

Was ist der Unterschied zwischen dem neuen Hub und dem HomePod?

Der HomePod ist primär ein Lautsprecher, der nebenbei als HomeKit-Hub funktioniert. Der neue Smart-Home-Hub ist dagegen explizit als Steuerzentrale konzipiert – mit Display, Gesichtserkennung und einer eigenen Benutzeroberfläche. Er soll aktiv angezeigt werden, nicht im Regal versteckt stehen.

Wird der neue Apple TV 4K auch Siri AI unterstützen?

Ja. Laut Bloomberg bekommt das neue Apple TV einen schnelleren Chip, der speziell für die neuen KI-Funktionen von Siri ausgelegt ist. Das Design soll sich kaum ändern.

Muss ich für den Hub Abonnements bezahlen?

Darüber gibt es keine Informationen. Apple hat den Hub noch nicht offiziell vorgestellt. Home-Sicherheitsfeatures könnten optional über iCloud+ laufen – aber das ist Spekulation.

Funktioniert der Hub auch mit Nicht-Apple-Geräten?

Der Hub unterstützt laut Bericht HomeKit – und HomeKit ist seit Matter 1.0 auch offiziell matter-kompatibel. Geräte von anderen Herstellern wie Aqara, Eve oder Philips Hue, die Matter unterstützen, sollten grundsätzlich kompatibel sein. Wie tief die Integration geht, zeigt sich erst beim Launch.


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Quellen: Bloomberg (28. Juli 2026), 9to5Mac. Alle Angaben basieren auf unveröffentlichten Insider-Informationen. Letzte Aktualisierung: Juli 2026.

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Christian Steiner

Betreibt sein Zuhause auf Home Assistant und teilt hier, was er selbst ausprobiert – verständlich und ohne Fachchinesisch.

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