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Homematic IP Alarmsystem 2026: Neues App-Update mit Kamera-Integration

Christian Steiner 21. August 2026 ≈ 6 min Lesezeit
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Homematic IP hat Ende Juli 2026 ein echtes Upgrade für sein Alarmsystem ausgerollt – und ich finde, das ist einen genaueren Blick wert. Mit dem App-Update 3.8.18 schaltet der Anbieter ein komplett überarbeitetes Sicherheitssystem frei: ein zentrales Alarm-Dashboard, Push-Benachrichtigungen in Echtzeit und – ab dem 31. Juli 2026 – die Integration von Kamera-Feeds direkt in die Alarmübersicht. Für alle, die auf ein zuverlässiges Smart-Home-Alarmsystem ohne monatliche Abogebühren setzen wollen, ist das eine wichtige Neuigkeit.

Was ändert sich mit dem Homematic IP App-Update 3.8.18?

Das Update bringt kein neues Gerät, sondern einen neuen Bereich innerhalb der Homematic IP App. Das neue Alarmsystem fasst alle sicherheitsrelevanten Informationen an einem Ort zusammen: Welche Sensoren sind aktiv? Welche Ereignisse haben sich in den letzten Stunden ergeben? Und was genau passiert, wenn ein Alarm ausgelöst wird?

Konkret bedeutet das: Alle Fenster- und Türkontakte, Bewegungsmelder und Sirenen lassen sich jetzt in einer einheitlichen Alarm-Zentrale zusammenfassen und verwalten. Außerdem gibt es einen integrierten Panik-Button, mit dem man im Notfall sofort Alarm auslösen kann – etwa um andere Mitglieder im Haushalt zu warnen.

Das Update 3.8.18 wird laut Homematic IP schrittweise ausgerollt und steht innerhalb weniger Tage allen App-Nutzern zur Verfügung – sowohl für Android als auch für iOS. Das neue Alarmsystem wurde am 22. Juli 2026 für alle Nutzer freigeschaltet.

Kamera-Integration ab 31. Juli 2026

Besonders interessant ist die angekündigte Kamera-Integration: Ab dem 31. Juli 2026 sollen die neuen Homematic IP Außen- und Akkukameras direkt in das Alarmsystem eingebunden werden. Wenn ein Bewegungsmelder anspringt oder ein Fenster-Sensor auslöst, soll der Live-Feed der zugehörigen Kamera automatisch in der Alarmübersicht erscheinen. Das ist eine sinnvolle Erweiterung, denn bisher musste man zwischen App-Ansichten hin- und herwechseln, um zu sehen, was wirklich los ist.

Die neuen Kameras umfassen laut Hersteller drei Modelle: eine Außenkamera mit 5MP und Schwenk-/Neigefunktion, eine Außenlichtkamera mit 4MP (ebenfalls mit Schwenkfunktion) sowie eine Akku-Außenkamera mit 3MP für flexiblen Einsatz ohne Stromkabel. Alle drei sind ab 31. Juli im Handel erhältlich.

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Was braucht man für das neue Alarmsystem?

Homematic IP Starter Set Alarm mit Access Point, Alarmsirene und Sensoren - Foto: ELV
Homematic IP Starter Set Alarm – Foto: ELV / Homematic IP

Um das neue Alarmsystem nutzen zu können, braucht man mindestens:

  • Einen Homematic IP Access Point (oder die Home Control Unit)
  • Die Homematic IP App in Version 3.8.18 oder neuer
  • Mindestens einen kompatiblen Sensor – zum Beispiel einen Fenster-/Türkontakt oder Bewegungsmelder

Wer noch kein Homematic IP System hat, kann mit einem Starter Set einsteigen. Das Starter Set Alarm enthält bereits einen Fenstersensor, einen Bewegungsmelder und eine Funk-Innensirene – also alles, was man für den Einstieg braucht.

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Wer bereits ein Homematic IP System betreibt, muss lediglich die App aktualisieren – die neuen Alarm-Funktionen erscheinen dann automatisch im Menü. Kein Gerätekauf notwendig, kein Hub-Wechsel. Das ist ein klarer Vorteil von Homematic IP gegenüber Systemen, die neue Funktionen an teure Hardware koppeln.

Homematic IP Access Point - Zentrale fuer das Alarmsystem - Foto: ELV
Homematic IP Access Point – Foto: ELV

Wie gut ist das Homematic IP Alarmsystem im Vergleich zu anderen Lösungen?

Was Homematic IP von vielen anderen Smart-Home-Alarmsystemen unterscheidet: Es gibt keine monatlichen Abogebühren für die Grundfunktionen. Push-Benachrichtigungen, Geofencing, Automationen – alles inklusive mit dem einmaligen Gerätekauf. Wer möchte, kann optional einen professionellen Wachdienst dazubuchen, das ist aber freiwillig.

Das System ist lokal gesteuert, läuft also auch dann, wenn der Hersteller-Server kurzzeitig nicht erreichbar ist. Für viele Nutzer ist das ein entscheidender Punkt, gerade nach den Diskussionen rund um die Abschaltung verschiedener Smart-Home-Plattformen in den letzten Jahren.

Ein Blick auf verwandte Systeme zeigt: Ring Alarm etwa ist deutlich stärker auf einen kostenpflichtigen Überwachungsdienst ausgelegt. Xiaomi-Produkte bieten zwar günstige Einstiegspreise, aber weniger lokale Kontrolle. Homematic IP positioniert sich mit dem neuen Update noch klarer als die zuverlässige, datenschutzfreundliche Variante für den deutschsprachigen Raum.

Mehr zu smarten Bewegungsmeldern, die mit dem Alarmsystem zusammenarbeiten, findest du hier: Smarte Bewegungsmelder 2026: Aqara, Philips Hue und Homematic IP im Vergleich

Wer profitiert am meisten von dem Update?

Das neue Alarmsystem macht Homematic IP vor allem für drei Nutzergruppen interessanter:

  • Homematic IP Bestandsnutzer: Sie bekommen ein deutlich verbessertes Sicherheits-Dashboard ohne Zusatzkosten.
  • Einsteiger: Die neue, übersichtlichere App-Oberfläche macht den Einstieg einfacher. Wer noch kein System hat, findet mit dem Starter Set einen guten Ausgangspunkt.
  • Eigenheimbesitzer mit Kamera-Interesse: Die neue Kamera-Integration macht das System ab dem 31. Juli zu einer echten Rundum-Lösung – vorausgesetzt man investiert in die neuen Kamera-Modelle.

Wer sich fragt, wo man am besten anfängt: Smart Home einrichten 2026: Komplette Anleitung für Anfänger gibt einen guten Überblick.

Meine Einschätzung

Das App-Update ist ein logischer nächster Schritt für Homematic IP – und ein überfälliger. Die Alarmsystem-Funktionen existierten schon vorher, aber verteilt über verschiedene Menüpunkte und ohne die nötige Übersichtlichkeit. Die neue Alarm-Zentrale macht das deutlich zugänglicher.

Besonders die Kamera-Integration ist vielversprechend. Dass man beim Alarm-Eingang direkt den Kamera-Feed sieht, ohne in einem anderen Menü suchen zu müssen, ist ein echter Workflow-Gewinn. Ich schaue mir das genauer an, sobald die Kameras ab 31. Juli verfügbar sind.

Was mich weniger begeistert: Die neuen Kameras sind ausschließlich WLAN-basiert und brauchen eine gute WLAN-Abdeckung im Außenbereich. Wer die Kameras ohne WLAN-Reichweite im Garten einsetzen will, braucht möglicherweise einen WLAN-Repeater. Homematic IP hat kein natives Kamera-Protokoll – das ist eine Einschränkung, die man kennen sollte.

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Für alle, die schon ein Homematic IP System betreiben: Schaut euch das neue Alarm-Tab in der App an. Das Update lohnt sich.

Mehr zur Smart-Home-Überwachung mit Kamera: Smarte Innenkamera 2026: eufy C220 vs. Aqara G100 vs. G2H Pro im Vergleich

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist das neue Homematic IP Alarmsystem kostenlos?

Ja, das App-Update 3.8.18 und das neue Alarm-Dashboard sind für alle Homematic IP Nutzer kostenlos. Die Grundfunktionen wie Push-Benachrichtigungen und die zentrale Alarmübersicht kosten keine monatliche Gebühr. Optional kann man einen professionellen Wachdienst hinzubuchen, das ist aber kein Pflicht-Abo.

Brauche ich neue Hardware für das neue Alarmsystem?

Nein. Bestehende Homematic IP Nutzer benötigen nur das App-Update auf Version 3.8.18. Die neue Kamera-Integration (ab 31. Juli 2026) setzt allerdings die neuen Homematic IP Kameramodelle voraus – ältere Kameras werden laut Hersteller nicht eingebunden.

Ab wann ist das Update verfügbar?

Das App-Update 3.8.18 wird seit dem 18. Juli 2026 schrittweise ausgerollt und steht innerhalb weniger Tage allen Nutzern zur Verfügung. Das neue Alarmsystem wurde am 22. Juli 2026 freigeschaltet. Die Kamera-Feeds sollen ab 31. Juli 2026 verfügbar sein, wenn die neuen Kameramodelle in den Handel kommen.

Funktioniert das Alarmsystem auch ohne Internet?

Die lokale Steuerung (Sensoren lösen Sirenen aus) funktioniert auch ohne Internetverbindung. Push-Benachrichtigungen auf das Smartphone benötigen jedoch eine funktionsfähige Internetverbindung. Der Access Point kommuniziert lokal mit den Geräten – Homematic IP ist ein gutes Beispiel für ein System, das auch offline nicht komplett versagt.

Welche Geräte sind mit dem neuen Alarmsystem kompatibel?

Alle aktuellen Homematic IP Sicherheitsgeräte sind kompatibel: Fenster-/Türkontakte, Bewegungsmelder, Innen- und Außensirenen, Rauchwarnmelder und Panikknöpfe. Die Kamera-Integration gilt laut Hersteller zunächst für die neuen Kameramodelle (ab 31. Juli 2026 im Handel).

Letzte Aktualisierung: Juli 2026. Angaben laut Herstellerangaben und Pressemitteilungen.

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Christian Steiner

Betreibt sein Zuhause auf Home Assistant und teilt hier, was er selbst ausprobiert – verständlich und ohne Fachchinesisch.

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